Unsere Avery Zweckform Bienen

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“
(Zitat Albert Einstein, 1949)

Auch Avery Zweckform beteiligt sich am nachhaltigen Naturschutz und unterstützt die lokale Bienenpopulation zur Erhaltung der biologischen Artenvielfalt für uns und künftige Generationen. Seit 2019 wohnen zwei Bienenvölker auf unserem Firmengelände und nicht genutzte Flächen wurden durch bienen- und insektenfreundliche Gestaltung zu Bienenweiden. Selbstverständlich werden unsere Bienen fachgerecht von einem lokalen Imker betreut. Gerne geben wir Ihnen einen Einblick in den Bienen-Alltag:

Honigbienen bei Avery Zweckform

Der Frühling kommt: Los geht’s!

Der Februar ist zwar noch ein Wintermonat, aber die Tage werden schon wieder länger und das Quecksilber im Thermometer ist schon mal zur 10°C Marke hochgeklettert. Fleißig wie die Bienen sind, werden diese schönen Tage direkt für erste Säuberungen im Bienenstaat genutzt. Über den Winter verstorbene Genossinnen werden aus dem Bienenstock gebracht und selbst nutzen die einzelnen Bienen die Chance für einen Toilettengang. Eine gesunde Biene würde niemals ihre Notdurft im eigenen Haus verrichten. Bei so vielen Tieren würde dies sonst zu einer immensen Verschmutzung führen.

Wenn im März dann die ersten Krokusse auf den Wiesen blühen, steigt auch die Aktivität des Bienenvolks, die Königin beginnt vereinzelt Eier zu legen und steigert ihre Produktion täglich. Der Imker überprüft jetzt schon mal auf seinen Kontrollgängen, ob die Bienen gut durch den Winter gekommen sind und wie es um die Brutaktivität im Bienenstock steht. Die Winterbienen sind so langsam am Ende ihrer Kräfte angelangt und ziehen noch die angehende Brut für den Sommer heran. Unter der nachkommenden Brut befinden sich auch wieder Drohnen. Die männlichen Bienen stellen im Volk aber eine Minderheit dar. So sind bei einem etwa 65.000 Individuen zählenden Staat gerade einmal 1.500 männliche „Staatsbürger“ anzutreffen. Das entspricht etwas mehr als 2 Prozent.

Das Volk wird nun von Tag zu Tag stärker. Im April sind die Ausfluglöcher zum Bienenstock wieder auf die maximale Größe geöffnet worden, damit sich die kleinen Flieger nicht gegenseitig beim Ein- und Ausfliegen blockieren. Sie haben auch allen Grund jetzt eifrig unterwegs zu sein, stehen doch viele Obstbäume wie Kirsche, Apfel und Birne in voller Blüte. Auch der Imker hat jetzt alle Hände voll zu tun, denn die fleißigen Arbeiterinnen brauchen frische Mittelwände, um Waben bauen zu können in den sie den aus den gesammelten Pollen und Nektar produzierten Honig einlagern können. Währenddessen haben die Drohnen nichts anderes zu tun als die einzige Königin zu begatten, die am Tag mittlerweile bis zu 2.000 Eier legt.

Im Mai / Juni ist das Bienenvolk wieder stark und groß. Jetzt können die Bienen sich eine neue Königin heranziehen. Die alte Königin verlässt mit etwa 10.000 Arbeiterinnen den Bienenstock. Das kann ganz schön laut sein, wenn sich so viele der kleinen Tierchen gleichzeitig in die Luft erheben. Am besten werden die schwärmenden Bienen vom Imker wieder eingefangen und bekommen ihren eigenen Bienenstock, den man auch Beute nennt. Aus einem Bienenvolk wurden zwei. Somit ist das Überleben der Bienen gesichert. Doch zurück zu unserem anderen Volk: Hier startet die noch junge Königin ihren Begattungsflug..

Blumenwiese

Hochsommer: Fit machen für den Winter

Während wir Menschen im Idealfall mit einem kühlen Getränk am Pool liegen, bereiten sich die Bienchen schon wieder mit Hochdruck auf den nächsten Winter vor. Die Königin legt kaum noch Eier. Die Sammlerinnen holen jetzt überwiegend Nektar, der von den Tieren im Stock zu Honig verarbeitet und eingelagert wird. Schließlich will man sich auf die kalte Jahreszeit gut vorbereiten und die Blütezeit der Pflanzen ist allmählich vorüber.

Die Natur wirkt grausam: Im Juli gibt es keine Arbeit mehr für die männlichen Bienen, denn ihre Dienstleistungen für die Fortpflanzung werden nicht mehr benötigt, wenn es mit den Vorbereitungen für den Winter losgeht. Ab jetzt gelten sie deshalb als unnötige Fresser. Es kommt zur sogenannten Drohnenschlacht. Die männlichen Tierchen werden – oft nicht ohne Gewalt – von den weiblichen Bienen aus dem Stock gezerrt. Hier warten schon andere Tiere, wie zum Beispiel Vögel oder auch Wespen, um sich über sie herzumachen. Was auf uns abscheulich wirken mag, sichert das Überleben eines Bienenvolks.

Herbst: Winterbienen schlüpfen

Wenn es die Temperaturen zulassen, fliegen vereinzelte Flugbienen noch aus, um den letzten Nektar zu sammeln. Doch das Volk hat sich schon deutlich verkleinert. Ab September etwa legt die Königin Eier, aus denen die ersten Winterbienen schlüpfen. Sie haben eine etwas längere Lebenserwartung und sind etwas robuster als ihre Geschwister. Das müssen sie auch sein, denn in der kalten Phase des Jahres müssen sie die Temperatur im Bienenstock auf 35°C aufrecht halten, damit die Brut mit den Winterbienen und die Königin nicht erfrieren. Schließlich müssen diese Tiere das Volk durch den Winter bringen.

Der Winter im Avery Zweckform Bienenstock

Auch wenn die Winter immer milder werden, bereiten sich die Bienen sorgfältig auf die kalte Jahreszeit vor. Genau wie wir Menschen mögen sie es nicht, wenn es im Haus zieht. Also verschließen sie alle Ritzen des Bienenstocks mit Propolis. Das ist eine harzartige Masse, die sie aus ihrem Bienenwachs herstellen. Da es in der kargen Winternatur sowieso nichts zu sammeln gibt, wird das Ein- und Ausflugloch des Bienenstaates verkleinert und von Wächterinnen gut bewacht.

Auch der Imker sorgt dafür, dass die kleinen Tierchen gut über den Winter kommen und „füttert“ die Bienen noch mal ordentlich mit Flüssigzucker, der einen Ersatz für den fehlenden Honig darstellt, den er zuvor im Juli geerntet hat. Der Imker schaut im Dezember noch einmal bei den Bienen nach und verabreicht den Insekten Oxalsäure. Diese ist ein natürliches Produkt und schützt die Insekten über die lange Zeit des Winters vor den aus Ostasien eingeschleppten Varroamilben. Danach sind die Bienen bis zum Frühling auf sich allein gestellt. Jetzt heißt es: sich bewegen und aneinander reiben. Die Bienen hängen wie in einer Traube aneinander und wechseln ihre Positionen, damit Bienen von Außen ins Innere der Traube gelangen und umgekehrt. Durch ihre vibrationsartigen Bewegungen und die Körperwärme wird der Bienenstock warmgehalten.

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